Hundeallergie: Allergisch gegen Hunde?

Der beste Freund des Menschen ist wohl nicht dein bester Freund. Zumindest nicht, wenn Allergien in deiner Familie vorkommen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass rund 5-10% der erwachsenen Weltbevölkerung unter einer Hundeallergie leiden. Kontakt mit einem Hund und den Spuren, die er hinterlässt, können milde bis schwere Symptome verursachen. In jedem Fall kann eine Hundeallergie das tägliche Leben stark beeinträchtigen.

Vermeidest du es, bestimmte Freunde zu besuchen, weil du dort immer niesen musst und vermutest, es könnte an ihren Haustieren liegen? Kommt dein Kind nach dem Spielen mit dem neuen Welpen einer Freundin mit schniefender oder verstopfter Nase nach Hause? Und trotzdem hätte es liebend gern selbst auch einen Welpen? Wenn ja, ist dieser Artikel für dich. Lies weiter, um mehr über die Hundeallergie zu erfahren: was sie verursacht, welche Symptome es gibt und wie du deine allergischen Reaktionen reduzieren kannst.

Hundeallergie: Allergisch gegen Hunde?

Allergisch gegen Hunde? Dieser süße Dackel, der durch die Tür guckt, könnte bei dir eine laufende und schniefende Nase auslösen.

Hundeallergie: Allergisch gegen Hunde?

Der beste Freund des Menschen ist wohl nicht dein bester Freund. Zumindest nicht, wenn Allergien in deiner Familie vorkommen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass rund 5-10% der erwachsenen Weltbevölkerung unter einer Hundeallergie leiden. Kontakt mit einem Hund und den Spuren, die er hinterlässt, können milde bis schwere Symptome verursachen. In jedem Fall kann eine Hundeallergie das tägliche Leben stark beeinträchtigen.

What is hayfever?

Allergisch gegen Hunde? Dieser süße Dackel, der durch die Tür guckt, könnte bei dir eine laufende und schniefende Nase auslösen.

Vermeidest du es, bestimmte Freunde zu besuchen, weil du dort immer niesen musst und vermutest, es könnte an ihren Haustieren liegen? Kommt dein Kind nach dem Spielen mit dem neuen Welpen einer Freundin mit schniefender oder verstopfter Nase nach Hause? Und trotzdem hätte es liebend gern selbst auch einen Welpen? Wenn ja, ist dieser Artikel für dich. Lies weiter, um mehr über die Hundeallergie zu erfahren: was sie verursacht, welche Symptome es gibt und wie du deine allergischen Reaktionen reduzieren kannst.

Warum sind Menschen allergisch gegen Hunde?

Vielleicht fühlt es sich so an, als ob deine Hundeallergie an Augen oder Nase beginnt, aber in Wirklichkeit ist es dein Immunsystem. Das Immunsystem hat die Aufgabe, den Körper vor schädlichen Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten zu schützen. Manchmal überreagiert es allerdings. Dann hält es eine eigentlich harmlose Substanz, wie die vom Haustier abgeworfenen abgestorbenen Hautschuppen, für eine Bedrohung. Es produziert Antikörper, die sogenannten Immunoglobuline vom Typ E (IgE), die immer, wenn du auf das Allergen triffst, zurückschlagen. Die Antikörper regen Immunzellen an, Botenstoffe einschließlich Histamin freizusetzen, die bei dir Allergiesymptome verursachen.

Hundeallergie: Ist es das Fell?

Katzen und Hunde haben nicht viel gemeinsam. In der Art, wie sie Tierhaarallergiesymptome verursachen, sind sie sich aber ziemlich ähnlich. Wie bei Katzen sind Proteine in den Hautschuppen auch bei der Hundeallergie Hauptauslöser. Wenn du eine Hundeallergie hast, kann das Fell ebenso eine Reaktion auslösen wie der Speichel. Die Allergene des Speichels oder der Haut verfangen sich im Fell des Hundes. Sie werden automatisch verteilt, sobald er sich leckt. Geraten die Haare in die Luft, schweben die Partikel herum und bleiben an dir, deiner Kleidung und an deinen Möbeln haften.

Alle Hunde produzieren und verteilen Allergene. Die Menge kann je nach Hund variieren. Es gibt allerdings keine hypoallergene Rasse, von der man sicher sagen kann, dass sie keine allergischen Reaktionen auslöst.

Alle Hunde produzieren und verteilen Allergene. Die Menge kann je nach Hund variieren. Es gibt allerdings keine hypoallergene Rasse, von der man sicher sagen kann, dass sie keine allergischen Reaktionen auslöst.

Was tritt häufiger auf, Katzen- oder Hundeallergie?

In Europa scheint es kaum Unterschiede zu geben. Eine Studie zeigte, dass von allen Erwachsenen, die wegen des Verdachts auf Atemwegsallergien einen Arzt aufsuchten, 27 % auf Hunde und 26 % auf Katzen sensibilisiert sind. Eine Sensibilisierung bedeutet nicht, dass die Betroffenen definitiv in Zukunft eine Haustierallergie entwickeln – aber die Möglichkeit besteht.

Gibt es hypoallergene Hunderassen?

Vielleicht hast du schon einmal von hypoallergenen Hunden gehört und dich gefragt, ob das eine Option für dich sein könnte. Die schlechte Nachricht: Alle Hunde produzieren und verteilen Allergene. Die gute Nachricht: Die Menge kann von Hund zu Hund variieren. Es gibt allerdings keine hypoallergene Rasse, von der man sicher sagen kann, dass sie keine allergischen Reaktionen auslöst. Wissenschaftler haben Häuser mit vermeintlich hypoallergenen Hunden untersucht und die gleiche Allergenbelastung gefunden wie bei solchen mit gewöhnlichen Rassen.

Alle Hunde produzieren und verteilen Allergene. Die Menge kann je nach Hund variieren. Es gibt allerdings keine hypoallergene Rasse, von der man sicher sagen kann, dass sie keine allergischen Reaktionen auslöst.

Was tritt häufiger auf, Katzen- oder Hundeallergie?

In Europa scheint es kaum Unterschiede zu geben. Eine Studie zeigte, dass von allen Erwachsenen, die wegen des Verdachts auf Atemwegsallergien einen Arzt aufsuchten, 27 % auf Hunde und 26 % auf Katzen sensibilisiert sind. Eine Sensibilisierung bedeutet nicht, dass die Betroffenen definitiv in Zukunft eine Haustierallergie entwickeln – aber die Möglichkeit besteht.

Gibt es hypoallergene Hunderassen?

Vielleicht hast du schon einmal von hypoallergenen Hunden gehört und dich gefragt, ob das eine Option für dich sein könnte. Die schlechte Nachricht: Alle Hunde produzieren und verteilen Allergene. Die gute Nachricht: Die Menge kann von Hund zu Hund variieren. Es gibt allerdings keine hypoallergene Rasse, von der man sicher sagen kann, dass sie keine allergischen Reaktionen auslöst. Wissenschaftler haben Häuser mit vermeintlich hypoallergenen Hunden untersucht und die gleiche Allergenbelastung gefunden wie bei solchen mit gewöhnlichen Rassen.

Wo schlagen Hundeallergien zu?

Die kurze Antwort: überall. Tierhaarallergene halten sich noch lange nach dem Auszug eines Tieres in der Wohnung. Auch am Arbeitsplatz können die winzigen Partikel vorkommen, von der Tierarztpraxis bis hin zum Büro, z. B. wenn der Hund eines Kollegen unter dem Schreibtisch liegt. Auch an öffentlichen Orten können dich Symptome treffen, wenn du allergisch gegen Hunde bist. Denn die Besitzer haben Spuren ihrer Haustiere auf ihrer Kleidung, ohne es zu merken.

Daher kann es schwierig sein, deine Allergiesymptome unter Kontrolle zu halten. Du kannst einfach nicht vorhersagen, wann und wo du Hundeallergenen ausgesetzt bist. Mit diesem schnellen Quiz kannst du herausfinden, wie gut du deine Allergie im Griff hast.

Hundeallergie: häufige Symptome

Deine Hundeallergiesymptome könnten sich wie eine ganz normale Erkältung anfühlen. Allerdings klingen die Allergiesymptome nicht nach einer Woche wieder ab. Man spricht dann vom ganzjährigen oder anhaltenden allergischen Schnupfen. Das Einatmen von Hundeallergenen verursacht Entzündungen in der Augen- und Nasenschleimhaut. Folgende Symptome könnten bei einer Hundeallergie auftreten:

  • Niesen
  • Verstopfte Nase
  • Laufende Nase
  • Juckende Augen
  • Tränende Augen
  • Hautausschlag

Bei Menschen mit Allergien kann eine verstopfte Nase den Schlaf stören. Das kann ihnen die Energie rauben, sodass sie sich bei der Arbeit oder in der Schule nur schwer konzentrieren können.  

Was genau ist eine Hyposensibilisierung gegen Tierhaarallergene?

Was genau ist eine

Hyposensibilisierung

gegen Tierhaarallergene?

Hundeallergie: häufige Symptome

Deine Hundeallergiesymptome könnten sich wie eine ganz normale Erkältung anfühlen. Allerdings klingen die Allergiesymptome nicht nach einer Woche wieder ab. Man spricht dann vom ganzjährigen oder anhaltenden allergischen Schnupfen. Das Einatmen von Hundeallergenen verursacht Entzündungen in der Augen- und Nasenschleimhaut.

Was genau ist eine Hyposensibilisierung gegen Tierhaarallergene?

Was genau ist eine
Hyposensibilisierung
gegen Tierhaarallergene?

Folgende Symptome könnten bei einer Hundeallergie auftreten:

  • Niesen
  • Verstopfte Nase
  • Laufende Nase
  • Juckende Augen
  • Tränende Augen
  • Hautausschlag

Bei Menschen mit Allergien kann eine verstopfte Nase den Schlaf stören. Das kann ihnen die Energie rauben, sodass sie sich bei der Arbeit oder in der Schule nur schwer konzentrieren können.

Aber vielleicht machst du auch andere Erfahrungen als andere Personen mit einer Hundeallergie. Es braucht nicht viel, um eine allergische Reaktion auszulösen. Schleckt dich ein Hund ab oder kratzt dich, könnte das Hautausschläge verursachen. Juckende Augen, sobald du einen Hund streichelst und danach an die Augen kommst, sind ebenso möglich Die Symptome können sehr schnell oder einige Tage später auftreten, je nach Allergenspiegel und persönlicher Empfindlichkeit.

Wie du sicher herausfindest, ob du eine Hundeallergie hast

Die Diagnose eines Arztes ist der erste Schritt bei der Bewältigung der Erkrankung und der Kontrolle von Symptomen. Es ist wichtig, herauszufinden, ob du auf Hunde oder auf etwas anderes reagierst. Hunde können auch andere Allergene aufnehmen, z. B. Pollen oder Schimmelpilze in ihrem Fell, durch die du dich schlecht fühlst.

Schon gewusst …?

  • Es gibt fast 90 Millionen Hunde in Europa; fast 24 % aller Haushalte besitzen einen Hund.
  • Die beiden wichtigsten Hundeallergene lauten „Canis familiaris Allergen 1“ (Can f 1) und „Canis familiaris Allergen 2“ (Can f 2), aus dem Lateinischen Canis für Hund.
  • Hunde produzieren mehr Allergene in ihrem Speichel als in Hautschuppen oder Urin.
  • Sie können auch andere Allergiesymptome verursachen, wenn sie z. B. Pollen, Hausstaubmilben und Schimmel in ihrem Fell ins Haus tragen.

Dein Arzt könnte dir einen Allergietest empfehlen, entweder einen Pricktest oder einen Allergiebluttest, um deine Auslöser zu identifizieren. Er wird dich auch nach Details zu deinen Hundeallergiesymptomen fragen – wann, wo und wie stark sie auftreten – und wie oft du mit einem Hund Kontakt hattest oder hast. Deine Krankengeschichte (Anamnese) und ob es Allergien in deiner Familie gibt, sind ebenfalls wichtige Faktoren bei der Diagnosestellung.

Was ist der Behandlungsplan bei Hundeallergien?

Wenn sich herausstellt, dass du allergisch gegen Hunde bist, wird der Arzt mit dir besprechen, was als Nächstes zu tun ist. Dazu könnte gehören:

  • Vermeiden der Auslöser
  • Behandlung akuter Symptome
  • Langfristige Linderung

Manchmal reichen symptomlindernde Medikamente, um zu verhindern, dass die Hundeallergie zu einem echten Problem wird. Dazu können Antihistamin, Kortison oder Dekongestiva gehören – einzeln oder in Kombination. Diese Allergiemedikamente gibt es in verschiedenen Formen und in unterschiedlichen Stärken. Viele sind rezeptfrei erhältlich, frage also deinen Apotheker um Rat. Oder sprich mit deinem Arzt darüber, welche Medikamente für dich besser funktionieren könnten als andere.

Kann eine Hundeallergie zurückgehen?

Es gibt keine Heilung für Hundeallergien. Eine Hyposensibilisierung könnte aber möglicherweise durch die Bekämpfung der Ursache langfristig Linderung bieten. Dabei programmieren wiederholt kontrollierte Dosen deines Auslösers dein Immunsystem so um, dass es das Hundeprotein nicht mehr als Bedrohung ansieht. Das könnte deine Allergiesymptome stoppen oder zumindest reduzieren.

Dein Arzt oder Allergologe weiß, ob eine Hyposensibilisierung gegen eine Hundeallergie für dich geeignet ist, und begleitet dich während des gesamten Prozesses.

Was genau ist eine Hyposensibilisierung gegen Tierhaarallergene?

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Benötigst du ärztliche Beratung zu deiner Allergie? Wir helfen dir, einen Allergologen in deiner Nähe zu finden.

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8 gute Gewohnheiten bei einer Hundeallergie

Das Vermeiden von Allergenen ist eine einfache Möglichkeit, Kontrolle über die eigene Allergie zu übernehmen:

  • Wasche dir die Hände und wechsle deine Kleidung, nachdem du Zeit mit einem Hund verbracht hast.
  • Putze gründlich und regelmäßig, denn du schleppst Hautschuppen mit nach Hause. Trage dabei am besten eine Maske. Die winzigen Partikel bleiben für lange Zeit in der Luft.
  • Nackte Wände und Böden sind am besten. Tausche Teppichböden gegen waschbare Teppiche aus und wische Holz und Oberflächen mit feuchten Tüchern.
  • Halte deine(n) Hund/e aus dem Schlafzimmer fern und mache vielleicht ein paar Räume der Wohnung zu hundefreien Zonen.
  • Vergiss nicht, das Hundebett und die Lieblingsspielzeuge regelmäßig zu waschen.
  • Ein Luftfilter kann in deiner Wohnung dazu beitragen, unerwünschte Partikel aus der Raumluft zu entfernen.
  • Bitte jemanden, der keine Hundeallergie hat, dein Haustier regelmäßig zu baden und zu pflegen – am besten draußen statt drinnen.
  • Erzähle Freunden, der Familie und Kollegen von deiner Hundeallergie. So können sie dir besser helfen, möglichst symptomfrei zu bleiben.

Hundeallergie – heißt das: kein Hund als Haustier?

Wir haben uns die große Frage für den Schluss aufgehoben. Ob du dich dafür entscheidest, mit einem Hund zu leben – oder ihn in ein anderes Zuhause zu geben, wenn du schon einen Hund hast – hängt von mehreren Faktoren ab: zum Beispiel, wie schwerwiegend deine Allergiesymptome sind und ob deren Behandlung jetzt und in Zukunft erfolgreich ist. Denn Allergien entwickeln sich im Laufe der Zeit.

Wenn du noch keinen Hund hast, aber ernsthaft darüber nachdenkst, empfiehlt sich eine Probezeit – leih dir einen Hund aus! Auf diese Weise kannst du herausfinden, wie du und deine Familie reagieren, bevor du dich festlegst. Und sprich mit deinem Arzt oder Allergologen, wenn du einen hast.

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